Application Tape - Transferfolie oder Transferpapier?

Für die Übertragung von geplotteten Schriftzügen und Logos verwendet man ein Application Tape. Die Auswahl am Markt ist groß und gerade für Einsteiger unübersichtlich.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Transferfolien und Transferpapieren. Transferfolien (z.B. Oratape MT95, LT95) haben den Vorteil, dass sie transparent sind und so die Montage erheblich beim Positionieren erleichtern. Des Weiteren sind sie stabiler und reissfester als Papiere und so für Einsteiger meist einfacher im Händling. Transferpapiere (z.B. Oratape MT52, R-Tape 4075, Mastertape P) haben den Vorteil, dass Sie sehr anschmiegsam sind und damit bestens auch für den Transfer auf unebenen Flächen geeignet sind. 

Zweitens gibt es verschiedene Klebkraftabstufungen bei den Tapes - geringe, mittlere oder erhöhte Klebkraft.  Für die meisten Folien ("normale" Deko- und Hochleistungsfolien wie z.B. Oracal 651, 751C, Macal 9800pro) ist ein Tape mit mittlerer Klebkraft zu empfehlen (z.B. Oratape MT95, MT52; R-Tape 4075). Für den Transfer von Schablonenfolien für Mal- und Spritzarbeiten (z.B. Oracal 810) oder für Wandtattoos (z.B. Oracal 631) ist ein Application Tape mit geringer Klebkraft ratsam (z.B. Oratape LT95; LT52). Manche Materialien verlangen nach einem Tape mit höherer Klebkraft (z.B. Matertape P).

Bei der Wahl des passenden Tapes sollte noch beachtet werden, welche Verklebungsart gewählt wird: Nass- oder Trockenverklebung. Papiertapes sind bei der Nassverklebung klar im Vorteil. Das Wasser kann durch die poröse Eigenschaft des Papieres schneller verdunsten und der Aufkleber trocknet zeitnaher ab.  Aber Achtung: Nicht alle Tapes sind für beide Verklebearten geeignet, so ist z.B. das Oratape LT52 oder MT52 nur für die Trockenverklebung.

Application Tapes finden auch im thermischen Textiltransfer oder Transfer von Strassapplikationen ihre Anwendung. Sie werden für alle Materialien, die nicht mit einem eigenen Träger ausgestattet sind, wie bedruckbare Flock-und Flexfolien oder selbstklebende Flockfolien, benötigt.  Allerdings sollte hier auf spezielle hitzestabile Tapes zurückgegriffen werden (z.B. Inseltape).

 

 

Transfer-

papier

Transfer-

folie

Klebkraft

schwach

Klebkraft

mittel

Klebkraft

hoch

Nass-

verklebung

Trocken-

verklebung

Oratape

MT 95

  X   X   X X

Oratape

LT 95

  X X     X X

Oratape

MT 52

X     X     X

Oratape

LT 52

X   X       X

R-Tape

4075 conform

X     X   X X
Mastertape F   X   X   X X
Mastertape P X       X X X

Inseltape

  X     X    
 

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Erste Schritte mit dem Graphtec CE5000

 

Wie Stelle ich an meinem Graphtec CE5000 die Sprache ein?

 

1.     Drücken Sie gleichzeitig die Tasten „Enter“ und „Origin“ und schalten Sie dann den Plotter ein.
 
2.     Wählen Sie mit den „Pfeil nach oben“ und „Pfeil nach unten“ Tasten die gewünschte Sprache aus.
 
3.     Drücken Sie die „Enter“ Taste.
 
4.    Schalten Sie den Plotter wieder aus.

 

Wie stelle ich die Plottersprache auf GP-GL um?

1.     Schalten Sie den Plotter ein.
 
2.     Legen Sie ein Blatt oder eine Rolle ein und lassen den Plotter die Positionierung durchführen.
 
3.     Drücken Sie die Taste „Pause“.
 
4.     Drücken Sie die Taste „Next“ bis „Kommando“ erscheint.
 
5.     Drücken Sie die „Enter“ Taste.
 
6.     Wählen Sie mit den „Pfeil nach oben“ und „Pfeil nach unten“ Tasten die gewünschte Sprache aus (empfohlen GP-GL).
 
7.     Drücken Sie die „Enter“ Taste zu Bestätigung.
 
8.     Wählen Sie jetzt die Schrittweite (empfohlen 0.100mm).
 
9.     Drücken Sie die „Enter“ Taste.

 

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Fluoreszierend vs. Phosphorisierend

Fluoreszierende Folien, wie z.B. die Oracal 6510 und 7510 fallen durch ihre intensive Leuchtwirkung bei Tageslicht auf. Deshalb sind sie oft auch unter dem Namen Tagesleuchtfolien oder Neonfolien bekannt. Klassisches Beispiel für ihre Anwendung sind z.B. Beschriftungen an Rettungswagen oder Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr bzw. Notdienste. Da die fluoreszierenden Pigmente unausweichlich durch das einfallende UV- Licht zerstört werden, können diese Folien nur eine geringe UV- Beständigkeit im Aussenbereich vorweisen.


Im Gegenzug entfalten phosphorisierende Folien (z.B. Oralux 9300), auch als Nachleuchtfolien bekannt, ihren Leuchteffekt erst bei Abschaltung der anregenden Lichtquelle, wie. z.B. dem Ausfall der Beleuchtung. Dabei besteht eine anfänglich starke Leuchtwirkung die mit der Zeit immer schwächer wird. Deshalb findet diese Folie besonders in der Kennzeichnung von Fluchtwegen ihre Anwendung. Das "Aufladen" bzw. Anregen der Folie durch Licht kann beliebig oft wiederholt werden, ohne dabei an Intensität zu verlieren.

 

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